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Zivildienst bei uns
Mittwoch, 11 Januar 2006

!!!ZIVI-Wanted!!!

Aufgaben

Zu den vielfältigen Tätigkeitsfeldern in der Geschäftsstelle des Peiner Stadtorchesters zählen zunächst einmal die klassischen Verwaltungsarbeiten. Insbesondere Post- und Telefondienst, Pflege der Datenbanken und Homepage sowie die Unterstützung des ehrenamtlichen Vorstandsteams. Aber auch orchestertypische Organisationsaufgaben. Schließlich wollen Archiv, Noten und Notenmappen von rund 150 aktiven Musikern in drei selbständigen Vereinsensembles sowie zweier Bläserklassen in Kooperation mit Peiner Schulen immer vollständig und richtig sortiert sein. Um einen reibungslosen Betrieb von Orchesterproben und Musikschulunterricht sicher zu stellen, sind sorgfältige Disposition und Vorbereitung erforderlich. Und letztendlich verlangt der rege Konzertbetrieb besonders während der Schützenfestsaison tatkräftige Mithilfe bei Vorbereitung und logistischer Umsetzung von Auftritten und Konzertreisen Peines musikalischer Botschafter.

Das können wir bieten

Die Interessenten erwarten modern ausgestattete Arbeitsplätze, übliche Büroarbeitszeiten zwischen 09:00 und 18:00 Uhr, monatlich 300 € Taschengeld sowie 24 Tage Jahresurlaub. Als Bonbon winken darüber hinaus preiswerte Reisen, selbst ins Ausland, wie in den Herbstferien 2003 nach Griechenland. Neben den Möglichkeiten, soziale Kompetenzen zu erwerben und persönliche Fähigkeiten zu erproben, kann in allen Vereinsbereichen sofort Verantwortung übernommen werden.

Der erste Stelleninhaber resümiert

Zeitungsartikel vom 11.10.2003 über die Arbeit unseres ersten Zivis.

"Nach umfassender Einarbeitung durch den früheren Geschäftsführer Jörg Boddeutsch war ich schnell gewappnet, die Geschäftsstelle selbständig zu führen. Und sollte heute doch einmal Not am Mann sein, kann ich notwendige Entscheidungen immer schnell telefonisch mit mindestens einem der engagierten Ansprechpartner aus den Reihen des MSG-Vorstandes abstimmen.“
Zwar gestaltete sich die Einarbeitungszeit für ihn als erstem „Zivi“ des Vereins naturgemäß etwas stressig. Doch seitdem der gelernte Einzelhandelskaufmann erst einmal festen Grund ins Notenarchiv gebracht hatte, findet er genügend Zeit für die tägliche Routinearbeit und der Geschäftsbetrieb läuft rund. „Meinem Nachfolger wird den Einstieg deutlich leichter fallen“ ist Sven überzeugt. Dafür sorgen auch die allzeit hilfsbereiten Vorstandsmitglieder und das beinahe familiäre Miteinander: „Ich wurde von Anfang an herzlich aufgenommen und war schnell im Vereinsleben integriert“ urteilt der Nicht-Musiker heute. Von der allgemeinen Vereinsorganisation wurde der damals 22-jährige ausgesprochen positiv überrascht: „Alles ist vorbildlich organisiert. So professionell hatte ich mir das gar nicht vorgestellt.“ Und er bereut auch nicht den Schritt aufs unbekannte Terrain gewagt zu haben. „Es macht viel Spaß, selbständig zu arbeiten. Und eigentlich gibt es auch gar keine richtig unangenehmen Arbeiten.“

Musikalische Vorkenntnisse werden nicht erwartet

An mitzubringenden Tugenden empfiehlt er zukünftigen Interessenten nicht nur Motivation, etwas für sich und das Leben in der Gesellschaft lernen zu wollen, sondern auch viel Geduld und Flexibilität. „Denn das Notensortieren für 70 Musiker kann schon einmal den ganzen Tag beanspruchen.“ Nichtmusiker seien schon einmal vorsorglich beruhigt: Ein Instrument zu beherrschen oder gar zu erlernen ist selbstverständlich keine Pflicht, obwohl das natürlich zusätzliche Anknüpfungspunkte ergäbe.

 

Also bei Interesse einfach anrufen und ggf. bewerben!

 
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